Gedanken zur Jahreslosung 2018

2018

Jahreslosung 2018

Gott spricht: Ich will dem Durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst.

Offenbarung 21,6


Umsonst

Brunnen mit frischem Trinkwasser sind in der Schweiz so selbstverständlich, dass wir in jedem Dorf, auf jeder Alp, mitten in der Stadt damit rechnen. Jedem Wanderer, jedem Durstigen frei zugänglich. Wie hoch dieser Wert ist, merken wir erst, wenn wir durch eine Gegend ziehen, wo es an Wasser mangelt.

Der Bibelvers der Jahreslosung 2018 aus der Offenbarung des Johannes spricht von einer neuen Schöpfung, in welche die Zeit dieser Welt einfliessen wird. Lebendigkeit ohne Ende, von der wir manchmal eine Ahnung bekommen. Eine Ahnung, die Durst weckt.

Die Jahreslosung ist eine Einladung, diesem Durst nachzugehen. Eine Einladung, an einem der vielen Brunnen mit freiem Trinkwasser stehen zu bleiben. Sie als Zeichen wahrzunehmen, Zeichen der Vorfreude auf Gottes neue Schöpfung, die noch kommt.

Jürg Bräker

Nacht der Religionen in Bern

November 2017

Regierungsrat Christoph Neuhaus bittet Täuferinnnen und Täufer um Verzeihung

Die Mennoniten-Gemeinde Bern freut sich sehr über die Bitte um Verzeihung, die der Berner Regierungsrat und Kirchendirektor Christoph Neuhaus ausgesprochen hat. Das Ereignis im Saal des Berner Rathauses im Rahmen der Nacht der Religionen hat die Anwesenden aus vielen Kirchen und Religionen tief berührt. Wir danken Regierungsrat und Kirchendirektor Christoph Neuhaus für diese klaren Worte an die Täufer und die Bitte um Vergebung für vergangenes Unrecht, welches die Regierung des Kantons Bern den Täufer angetan hatte. Die Täufer, das sind heute Menschen in der Stadt Bern, im Kanton Bern und weit darüber hinaus in aller Welt. Sie werden die Bitte hören und sich mitfreuen. Die Konferenz der Mennoniten der Schweiz, in welcher die Mennoniten-Gemeinden der Schweiz zusammengeschlossen sind, möchte nun diese Bitte um Vergebung offiziell würdigen, voraussichtlich bei der Eröffnung des Stationenweges im Frühjahr 2018.

Die Veranstaltung im Rathaussaal Bern wurde gemeinsam von der reformierten Kirchgemeinde Münster und der Mennoniten-Gemeinde Bern getragen. Unter dem Titel «Kirche und Staat – Fluch oder Segen?» thematisierte Regierungsrat Neuhaus die vergangene Verfolgung der Täufer durch den Kanton Bern, gefolgt von einer Lesung mit Katharina Zimmermann, die aus ihrem Täuferroman«Die Furgge» las.

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